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Kochsendungen boomen, die Zahl der Kochbücher und Ernährungsratgeber
sprengt den Rahmen des Überschaubaren, und täglich hören wir von neuen
Patentrezepten für gesunde Kost. Wer kann mir nun sagen, was davon für mich
gut ist, was mir entspricht?
Die Antwort darauf ist recht einfach. Der beste Berater für Sie in Sachen
Gesundheit ist Ihr eigener Körper. Dazu ein Beispiel: Wie weiß ich, ob die
Speise, die ich soeben zu mir genommen habe, für mich gut war?
Dadurch wie ich mich zwei Stunden nach der Mahlzeit fühle. Essen Sie
nichts in der Zeit danach und trinken Sie in den zwei Stunden nach dem Essen
auch nichts außer Wasser. Dann spüren Sie einmalmal in sich hinein: Wie geht
es Ihnen? Müde, abgespannt, Blähungen, schon wieder Hunger und Gusto auf
Süßes? Oder ist ihr Energieniveau gut, sie fühlen sich vital, voll geistiger
Klarheit und bei guter Gefühls- und Stimmungslage. Im ersten Fall hat etwas
gefehlt, im zweiten Fall war die Mahlzeit für Sie perfekt.
Kochen mit frischen Zutaten und GewürzenEssen Sie so oft als möglich gekochte, warme Speisen. Ihr Körper wird es
Ihnen danken, denn die Erfindung von Herd und Küche entsprach der
kulturellen Entwicklung von Sprache und Schrift und ist für uns bis heute
artgerecht. Bei der guten alten Hausmannskost, wo auf Kochen, frische
Zutaten und Gewürze Wert gelegt wird, sind Sie richtig! Vertrauen Sie Ihrem
persönlichen Gusto bei der Auswahl der Speisen, lassen Sie keine Mahlzeit
aus, verzichten Sie dafür auf Snacks und sonstige Zwischenmahlzeiten (wie
"gesund" diese auch sein mögen).
Optimal ist die Ernährung, die Ihre Zellen mit all dem versorgt, was diese
brauchen, und nicht das Befolgen eines Konzeptes. Ihr Körper weiß, "wo´s
langgeht", hören Sie auf ihn!
Buchtipp:
"Was den Einen nährt, macht den Anderen krank"
von Dr. Karin Stalzer und Christina Szalai
Windpferd-Verlag; ISBN 978-3-89385-540-7
(red)
07.04.2009
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