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18.02.2014

Religionen in Österreich: Bahai, Aleviten, Sikhs

Eine neue Veranstaltungsreihe im Afro-Asiatischen Institut stellt die wenig bekannten Religionsgemeinschaften Österreichs vor: Bahai, Aleviten, Sikhs.

Das Afro-Asiatische Institut (AAI) in Wien ist wohl das einzige Haus, das drei Gebetsräume – Kapelle, Moschee und Hindutempel – auf einer Ebene beherbergt. Die Idee dahinter: Studierenden, die in den 1960-er Jahren aus verschiedenen Ländern und Kontinenten nach Wien kamen, sollten die Möglichkeit haben, ihre Religion auszuüben.

 

Das Haus hat also eine historisch gewachsene Beziehung zu Islam und Hinduismus, betont Astrid Ingruber vom AAI und ergänzt: "Die starke Präsenz von Musliminnen und Muslimen unterstreicht, wie wichtig die Auseinandersetzung gerade mit dieser Religion ist." Das AAI versteht sich als ein Haus interkultureller und interreligiöser Begegnung. Deshalb werden bei Gesprächen und Veranstaltungen immer wieder Vertreter und Vertreterinnen verschiedener Religionen, etwa von Judentum oder Buddhismus einbezogen, so Ingruber.

 

Wenig bekannt in Österreich: Bahai, Aleviten, Sikhs

Woran glauben die Bahai? Wer sind die Aleviten? Gibt es Sikhs in Österreich? Religionsgemeinschaften kennenzulernen, die weltweit eine große Anhängerschaft aufweisen, in Österreich aber noch wenig bekannt sind, dieses Ziel verfolgt das AAI mit einer neuen Veranstaltungsreihe.

 

Die Reihe "Religionsgemeinschaften stellen sich vor" startet mit einem Abend über die Bahai-Religion, die in Österreich etwa 1.300 Mitglieder zählt und als "Bekenntnisgemeinschaft" anerkannt ist. Alex Käfer ist seit langem Mitglied der Bahai-Religion, er stellt am Dienstag, 25. Februar 2014, im AAI seinen Glauben vor.