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14.10.2014

Startschuss für "72 Stunden ohne Kompromiss"

5.000 Jugendliche engagieren sich in 400 Sozialprojekten.

Die größte Jugendsozialaktion Österreichs, "72 Stunden ohne Kompromiss", geht in die siebente Runde: Ab Mittwoch sind bis Samstag auf Initiative der Katholischen Jugend Österreich (KJ) 5.000 Jugendliche in allen Bundesländern 72 Stunden lang im Einsatz für die Umsetzung von 400 Einzelprojekten. Für Caritas-Präsident Michael Landau ein klares Zeichen dafür, dass die "viel zitierte Generation der Egoisten" nicht der Realität entspreche: "Junge Mädchen und Burschen setzen sich sehr wohl für benachteiligte Menschen ein und wollen und können etwas in der Gesellschaft bewegen", so der Präsident am Dienstag, 14. Oktober 2014, bei einer Pressekonferenz in Wien.

 

"Fairness und Nachhaltigkeit"

Schwerpunktthemen der diesjährigen Aktion sind "Fairness und Nachhaltigkeit", wie Matthias Kreuzriegler, Ehrenamtlicher KJ-Vorsitzender, erklärte: "Es werden Projekte umgesetzt, die die Zukunftsfähigkeit des Lebens und Wirtschaftens in den Fokus stellen und sich dabei am Wohl der Schwachen, Ausgegrenzten und der Umwelt orientieren." Die Sozialaktion wird von der KJ gemeinsam mit der "youngCaritas", "Hitradio Ö3" und "ORF III" getragen. Ende September hatte die UNESCO die Aktion zum "UN-Dekadenprojekt" ernannt.

 

72-Stunden österreichweites "Mutmach-Projekt"

Landau würdigte die Aktion als österreichweites "Mutmach-Projekt" und "Tiefenbohrung nach den Quellen der Solidarität". Innerhalb von 72 Stunden bereichern Jugendliche den Alltag anderer Menschen, die Hilfe brauchen "ganz konkret auf Augenhöhe und im wechselseitigen Respekt", so Landau. Dabei dürfe und solle soziales Engagement auch Spaß machen.

 

In diesem Sinne wünschte der Caritas-Präsident den Jugendlichen, Erfahrungen zu machen, "die euch prägen und zu einem reifen und freundlichen Umgang mit euch selbst und jenen, die am Rande der Gesellschaft stehen, führen". Die Aktion habe aber auch eine über sich selbst hinausreichende Dimension und sei Appell an alle, die Welt "menschlicher, gerechter und zukunftstauglicher" zu gestalten.

 

Ö3 und ORF III berichten live

Als Medienpartner werden "Hitradio Ö3" und "ORF III" live von der Aktion berichten. Für Ö3 ist Moderator Robert Kratky im ganzen Land unterwegs und begleitet ausgewählte Projekte. Aber auch die Jugendlichen selbst werden zu Ö3-Reportern: Mit kurzen Updates melden sie sich stündlich von ihren Projekten. Der "Ö3-Pleiten, Pech & Pannendienst Spezial" ist während dieser drei Tage unter der Rufnummer 0800 600 600 insbesondere für die Teilnehmer der Aktion erreichbar. ORF III bietet dem Projekt eine nationale Sendefläche und wird zwischen Mittwoch und Samstag in "Talkrunden" drei Projekte vorstellen und begleiten.