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17.10.2014

Österreichs Orden investierten 2013 über elf Millionen Euro in EZA

EZA-Mittel sind von 10,9 (2012) auf 11,5 Millionen Euro gestiegen.

11,5 Millionen Euro haben die österreichischen Frauen-und Männerorden 2013 in die weltweite Entwicklungszusammenarbeit (EZA) investiert. Ziel sei die Beseitigung konkreter Not, der Einsatz für soziale Gerechtigkeit, die Bekämpfung der Ursachen von Armut und Ungleichheit und die Verkündigung des Evangeliums. Das geht aus einem Kurzbericht der Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz für Mission und Entwicklung (KOO) zum Vorjahr hervor.

 

3.549 Projekte in 132 Ländern  gefördert

Die Mittel der Orden sind 2013 von 10,9 (2012) auf 11,5 Millionen Euro gestiegen. Wie die KOO hervorhob, sind die männlichen und weiblichen Missionsorden gemeinsam mit den 27 Mitgliedsorganisationen der KOO "mutige Stimmen für eine engagierte öffentliche Entwicklungspolitik, für mehr soziale Gerechtigkeit und gegen Gewalt, Ausbeutung und Ungerechtigkeit".

 

Insgesamt wurden von den KOO-Mitgliedern im Vorjahr 3.549 Projekte (3.308 in Entwicklungsländern) in insgesamt 132 Ländern (davon 108 Entwicklungsländern) mit einem Gesamtvolumen von 100 Millionen Euro gefördert. 40 Prozent der Mittel aller im EZA-Bereich tätigen österreichischen NGOs würden so von KOO-Mitgliedern aufgebracht, womit die kirchlichen Hilfswerke die Gruppe mit den höchsten Leistungen in diesen Bereichen sei. In den 100 Millionen Euro enthalten sind auch öffentliche Fördermittel, etwa vom Staat oder von der EU, deren Summe im Vergleich zu 2012 um 1,8 Millionen Euro auf nunmehr 11,8 Millionen Euro gestiegen ist.