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03.12.2014

10. Dezember: CSI-Aktionstag für verfolgte Christen"

CSI-Generalsekretär Elmar Kuhn ruft im „Sonntag“-Gespräch.

Warum ist die Teilnahme vieler Christinnen und Christen am „Aktionstag für verfolgte Christen“ am 10. Dezember (Treffpunkt um 17.15 Uhr bei der Staatsoper) in Wien so wichtig?

 

Kuhn: Mit dem Fackelzug setzen wir ein Zeichen der Solidarität für alle Menschen, die weltweit um ihres Glaubens willen verfolgt oder gleich erschlagen, gesteinigt und erschossen werden. Der Fackelzug ist ein Zeichen des Widerstands gegen alle Versuche, Christen mundtot zu machen und an den Rand zu drängen. Darum nehmen dieses Jahr auch viele ausländische Gemeinden daran teil. Es ist zugleich auch ein Appell an die Muslime in Österreich, sich mit uns klar gegen die Treibjagd auf Christen im Namen des Korans zu stellen. Da ist noch viel zu wenig an Abgrenzung zu sehen.

 

Was kann der einzelne Christ, die einzelne Christin konkret tun?

 

Kuhn: Beten, wo wir nicht selbst helfen können. Spenden, wo wir nicht selbst hingehen können.  Demonstrieren wie mit dem Fackelzug, um unsere Öffentlichkeit und Politik aufzurütteln. Österreich kann zu einer wichtigen Stimme gerade in der arabischen Welt werden – wenn es nur ein wenig mehr Mut gibt. Aber vielleicht geht Außenminister Sebastian Kurz ja diesmal mit ...

 

Früher sprach man vom CSI-Schweigemarsch…

 

Kuhn: ... und tut das auch heute noch, wie seit 30 Jahren in ungebrochener Tradition. Der CSI-Schweigemarsch findet dieses Mal in Wien gemeinsam mit der „Langen Nacht der Kirchen“ am 29. Mai 2015 statt. Der Fackelzug am 10. Dezember ist eine Initiative der „Plattform Solidarität mit verfolgten Christen“, die von rund 20 christlichen Verbänden getragen wird und jedes Jahr zum Tag der Menschenrechte ein flammendes Zeichen der Religionsfreiheit in Wien entzündet. CSI-Österreich trägt inhaltlich und organisatorisch diesen Fackelzug maßgeblich mit.