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03.12.2014

Republik ehrt Kolping-Ehrenpräses Ludwig Zack

Auszeichnung mit dem „Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst“ im Bundeskanzleramt.

Im Rahmen eines Festaktes im Bundeskanzleramt hat Bundeskanzler Werner Faymann dem Ehrenpräses des Kolpingverbandes Ludwig Zack, 80, am Dienstag, 2. Dezember 2014 das „Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst“ verliehen. Dabei handelt es sich um eine der höchsten Auszeichnungen, welche die Republik in diesem Bereich zu vergeben hat. Ebenfalls bei der Verleihung anwesend waren der Erzbischof von Wien, Christoph Kardinal Schönborn, und der auch für Kunst und Kultur verantwortliche Bundesminister Josef Ostermayer.

 

In seiner Laudatio bezeichnete der Bundeskanzler die Auszeichnung als „Ausdruck der tiefen Überzeugung, dass das, was Ludwig Zack geschafften hat und die Arbeit des Kolpingverbandes ein Vorbild sind für unsere Gesellschaft“; er dankte Ludwig Zack für „40 Jahre seiner Tätigkeit in einer Organisation, deren Ziel es ist, für andere da zu sein“ und die den Menschen das Gefühl gebe, etwas wert zu sein – auch jenen, denen in unserer Gesellschaft nicht immer der Respekt zukäme, den sie als Menschen verdienten.

 

Kardinal Schönborn erinnerte in seinem Grußwort an den Seligen Adolph Kolping, der schon im 19. Jahrhundert „ähnlich wie die Sozialdemokratie nicht wegschauen wollte von der Not, die er sah, sondern zupackte, um die Gesellschaft zu verändern“; Ludwig Zack habe, so der Erzbischof, das Lebenswerk Kolpings in unsere Zeit übersetzt, und er sei froh, dass die Republik dies anerkenne. Bundesminister Josef Ostermayer verwies in seinem Statement auf den Umstand, dass in den Kolpinghäusern seit jeher große Anstrengungen unternommen worden seien, die bildende Kunst, Theater und Musik ins Leben der Gemeinschaft zu integrieren.

 

Das Schlusswort gehörte Ludwig Zack selbst: „Ich habe meinen Weg gemeinsam mit vielen Menschen gehen können, und da sind manche Wunder geschehen!“ Sein Dank gelte dem Kanzler: „Dafür, dass mit dieser Ehrung die Scheinwerfer auf jene gerichtet werden, die sich bei Kolping und an vielen Orten für andere Menschen einsetzen.“