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11.12.2014

Jazenjuk empfing Kardinal Schönborn und dankte für Hilfe

Wiener Erzbischof nahm als Sondergesandter des Papstes in der Ukraine.

Der ukrainische Ministerpräsident Arseni Jazenjuk hat der katholischen Kirche für ihre Unterstützung des Landes in der gegenwärtigen Krise gedankt. "Wir spürten und spüren die Hilfe der katholischen Kirche in unserem Kampf für staatliche Unabhängigkeit, territoriale Unversehrtheit, Freiheit und Recht", sagte Jazenjuk am Mittwoch, 10. Dezember 2014 bei einer Begegnung mit dem Kardinal Christoph Schönborn. Er nimmt als Sondergesandter von Papst Franziskus an den Feierlichkeiten der griechisch-katholischen Kirche in der Ukraine anlässlich ihrer offiziellen Wiedererrichtung vor 25 Jahren teil.

 

Ukrainische Regierung legt großen Wert auf Religionsfreiheit

Jazenjuk versicherte, seine Regierung lege großen Wert auf die Religionsfreiheit. Trotz mancher Versuche, Religion als Mittel der politischen Einflussnahme zu nutzen, kämen die Glaubensgemeinschaften in der Ukraine gut miteinander aus.

 

Kardinal Schönborn hatte zuvor in einer Rede vor dem Rat der ukrainischen Kirchen und Religionsgemeinschaften in Kiew für den gemeinsamen Einsatz aller gläubiger Menschen für den Frieden geworben. Die Religionsgemeinschaften trügen eine besondere Verantwortung für die moralische Stärkung der Zivilgesellschaft.