Die Fastenzeit, die von Aschermittwoch bis Karsamstag dauert, liegt schon fast ganz hinter uns.
Sie erinnert uns an die 40 Tage, die Jesus in der Wüste gefastet hat. Aus diesem Grund versuchen auch heute noch viele Christen, in dieser Zeit zu fasten.
Die Fastenzeit ist eine ernste Zeit, aber sie ist auch hoffnungsvoll, denn sie ist zugleich die Vorbereitung auf das Osterfest.
Aber davor liegt der Kreuzweg. So will Annemarie Fenzl die Kinder ganz bewusst daran erinnern, dass es in unserer Zeit auf der Welt viele Menschen gibt, vor allem auch Kinder in Syrien oder im Libanon, deren Leben furchtbar schwer geworden ist. Diese Menschen gehen einen schweren Kreuzweg, so wie Jesus das getan hat.
Der Stephansdom erzählt den Kreuzweg Jesu in Bildern, die ganze Geschichte von seinem Leiden und Sterben, das er aus Liebe zu uns auf sich genommen hat.
Und weil wir dankbar sind, dass wir in Österreich in Frieden leben dürfen, sollen die Kinder auch darüber nachdenken, was sie, auch wenn sie noch nicht erwachsen sind, dazu beitragen können, dass es wieder Frieden geben wird für alle Menschen auf der Welt.
Gemeinsam soll überlegt werden, was jedem und jeder einfällt, um ganz praktisch etwas zum Frieden beizutragen. Denn der Friede beginnt immer bei uns, in unserer Familie, in der Schule, bei unseren Freunden.
Und die Kinder sollen auch versuchen, sich für die letzten Tage vor dem Osterfest noch einen kleinen Fasten-Vorsatz vorzunehmen. „Ihr werdet sehen, dann freut euch das Osterfest noch viel mehr“, meint Dr. Fenzl. „Denn es kommt immer darauf an, aufmerksam zu leben und zu sehen, wenn irgendjemand rund um uns herum Hilfe braucht“.
Denn wir wissen ja: Ostern ist nicht das Fest des Osterhasen, sondern Ostern ist das Fest der Freude über Jesus, der von den Toten auferstanden ist und für uns alle den Tod für immer besiegt hat!