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25.03.2015

Florian-Kuntner-Gedenkgottesdienst 2015

Der ehemalige Weihbischof von Wien inspiriert bis heute die Menschen durch sein Wirken.

Alljährlich gedenken alle Freunde und Verehrer von Weihbischofs Florian Kunter (+30. März 1994) seines Sterbetages in einem Festgottesdienst. Heuer fand die Gedenkmesse am Samstag, 21. März 2015, zum zweiten Mal im Dom zu Wiener Neustadt statt, der langjährigen Wirkstätte Kuntners.


Der schwer erkrankte Leiter des Referates für Weltkirche, Mission und Entwicklung der Erzdiözese Wien, Bernhard Ruf, übermittelte schriftliche Grußworte, in denen er seine Verbundenheit mit den Gottesdienstteilnehmern, besonders im gemeinsamen Gebet für Florian Kuntner, zum Ausdruck brachte.

 

Patenschaft mit den Philippinen

Danach erinnerte Hubert Haschka, ehemaliger Leiter des Arbeitskreises Weltkirche der Domgemeinde Wiener Neustadt, in seiner Begrüßungsrede an die Entstehungsgeschichte und das Wirken der 1983 gegründeten Dekanatspartnerschaft mit der Prälatur Infanta auf den Philippinen:


Gründungsväter der Partnerschaft waren die beiden Bischöfe Julio Labayen von Infanta und Florian Kuntner aus Wr. Neustadt. Am 27. Oktober 2014 wurde Bernardino Cortez, bisher Weihbischof von Manila, zum neuen Bischof der Prälatur Infanta ernannt. Pater Walter von der Stiftspfarre Neukloster in Wr. Neustadt war vom 20. bis 30. Jänner auf den Philippinen, um an der Feier der Einsetzung des neuen Bischofs teilzunehmen. Bereits über 1 Million Euro wurden in den vergangenen dreißig Jahren für Investitionen an die Prälatur Infanta getätigt. Zahlreiche Schulen, Kirchen und Schulpatenschaften sowie Programme zu mehr Selbständigkeit der Frauen konnten damit unterstützt werden.

 

Kuntners Liebe zu den Menschen

Hauptzelebrant Dompropst Karl Pichelbauer würdigte in seiner Predigt das unermüdliche Wirken Florian Kuntners für mehr Gerechtigkeit in der Welt. Dabei strich er Kuntners Liebe zu den Menschen und zur Kirche besonders heraus. Gerade in schwierigen Zeiten müssen wir uns darauf besinnen, dass wir „berufen sind“ und „einen Auftrag haben“ – zitiert er Kuntner. Und noch schärfer: „Nur Ratten verlassen ein sinkendes Schiff…“

 

Mit 350 Euro aus der Kollekte wird das Schulprojekt Lugarawa in Tanzania des Arbeitskreises Weltkirche unterstützt.