Die „Ritter vom Heiligen Grab“ – Grabesritter – unterstützen finanziell und ideell die Christen im Heiligen Land und sie bemühen sich um ein persönliches Leben aus Glauben.
„Wir legen darauf Wert, nicht ein gesellschaftlicher Treffpunkt zu sein, der auch karitative Zwecke verfolgt, sondern wir widmen uns in erster Linie dem religiösen Leben unserer Mitglieder“, betont die Ordensleitung.
Daher steht an den Komtureiabenden, wie die regelmäßigen Treffen genannt werden, auch die Eucharistiefeier in der Mitte.
Die Ritter vom Heiligen Grab zu Jerusalem sind als päpstlicher Laienorden organisiert. Weltweit zählt der Ritterorden ca. 30.000 Mitglieder, Männer und Frauen. In Österreich hat er 500 Mitglieder.
Ziel der Hilfe, die der weltweite Ritterorden leistet, ist das lateinische Patriarchat von Jerusalem, das heißt die römisch-katholische Diözese des Heiligen Landes, die Israel, Palästina, Jordanien und Zypern umfasst.
Die lateinischen Christen könnten unmöglich aus eigener Kraft ihre Kirchen, Pfarrzentren und Schulen erhalten. Ca. 1,5 Prozent der Gesamtbevölkerung sind Christen.
So ist das Patriarchat allein für 43 Schulen mit rund 19.000 Schülern verantwortlich. Auch die Ausbildung der Priesterseminaristen finanzieren die Grabesritter.