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22.04.2015

Wien: Unterwegs im Dekanat der Gärtner

Der Vikariatsrat von Wien-Stadt besuchte am 18. April Simmering „Der Sonntag“ war dabei.

Obwohl sich bei der Vorbereitung dieses Tages alle Pfarren des Dekanats bereiterklärt haben, die Vikariatsräte zu empfangen, war es – aus Zeitgründen – nicht möglich alle Pfarren zu besuchen.

 

Zumindest die Fahrt mit dem Bus führte durch alle Pfarrgebiete“, sagt der Vikariatsrat für das Dekanat Wien 11 und Organisator des Tages, Karl Kulovits, zum „Sonntag“.

 

 

Besonders beeindruckend waren die herzliche Aufnahme und die jeweils sehr offenen Gespräche in Neusimmering, Altsimmering, bei den Schwestern der Schmerzhaften Mutter, in der rumänisch-orthodoxen Kirche, in der Kirche St. Karl Borromäus am Zentralfriedhof und in Kaiserebersdorf.

 

Kulovits: „Die Vielfalt im Dekanat wurde dadurch spürbar. Es sind gerade diese Begegnungen und die dabei gewonnenen Eindrücke eine Quelle für Impulse bei der Arbeit im Vikariatsrat.“  

 

Für die stv. Vikariatsratsvorsitzende Irmengard Thanhoffer war dieser Tag eine „gelungene, abwechslungs- und lehrreiche Fahrt“.  In der Pfarre Altsimmering habe sich auch mit der ältesten Kirche von Simmering – St. Laurenz – „noch etwas von der Ursprünglichkeit des alten Dorfcharakters erhalten“. Wenngleich es auch eine zweite „moderne“ Gottesdienststätte in St. Josef gibt.

 

In der rumänisch-orthodoxen Kirche, zu der in Wien an die 1.500 Familien zählen, seien die Vikariatsratsmitglieder „mit den zahlreichen Fragen bei Bischofsvikar Nicolae Dura auf offene Ohren“ gestoßen, resümiert Thanhoffer.

 

Die Fragen zum Leben der Orthodoxen in Wien seien „bereitwillig“ beantwortet worden. 2104 gab es hier 270 Taufen und 10 Begräbnisse.


Warum Simmering  „das Dekanat“ der Gärtner und Landwirte ist? „Nach den Türkenkriegen setzte man hier anstelle des früheren Weinbaus auf den Anbau von Gemüse“, erklärte Dechant Christian Maresch.


In Simmering gibt es auch das „Franziskanische Begegnungszentrum“ der „Schwestern von der Schmerzhaften Mutter“. Die in Wien lebenden sieben Ordensfrauen arbeiten u. a.  im Kindergarten mit 90 Kindern, im „Quo vadis“, in einer Pfarre und demnächst in der Flüchtlingsarbeit und eine unterrichtet im Sacre Coeur.


Endstation der Tagesfahrt war Kaiserebersdorf mit dem Gnadenbild „Maria am Baum“. Hier prägt der beinahe ländliche Charakter das Pfarrleben.