Die Caritas Österreich hilft den Erdbebenopfern in Nepal vorläufig mit 50.000 Euro aus ihrem Nothilfe-Fonds und ersucht die österreichische Bevölkerung um Spenden.
„Es war das schlimmste Erdbeben, das ich je erlebt habe“, berichtet der Direktor der Caritas Nepal, Father Pius Perumana. „Viele Häuser sind zerstört oder stark beschädigt.“
Die Helfer der Caritas Nepal stehen Menschen bei, die ihr Zuhause verloren haben und nun auf der Straße stehen. Nahrungsmittel und Notunterkünfte werden zur Verfügung gestellt.
Ebenso leisten Projektpartner von „Jugend Eine Welt“ bereits Nothilfe. „Das ganze Land steht unter Schock“, berichtet Salesianerbruder Jijo John, der die von Jugend Eine Welt Österreich geförderten Projekte in Nepals Hauptstadt Kathmandu betreut.
Die Überlebenden seien schwer traumatisiert und bräuchten rasche Hilfe. „Sehr viele Menschen trauen sich nicht, in ihre Häuser zurückzukehren, weil sie Angst vor Nachbeben haben.
Unser Team, unsere Lehrer und auch viele unserer Schüler sind Tag und Nacht unterwegs, um Nahrungsmittel, sauberes Wasser und Zeltplanen zu verteilen. So konnten wir schon tausenden Menschen helfen.
Doch die Herausforderung ist riesengroß – allein schaffen wir das nicht!“
Auch andere Ordensgemeinschaften, die in der Erdbebenzone Nepals wirken, sind derzeit rund um die Uhr im Einsatz für Opfer der Katastrophe, wie die Schwestern der Kongregation der „Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau“.
Der in der Erziehung tätige Frauenorden hat sein Kloster im zentralnepalesischen Gebirgsort Bandipur, 60 Kilometer südlich des Epizentrums, für Familien geöffnet, die durch das Beben ihr Haus verloren haben.