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Eine Biene auf einer Löwenzahnblüte
28.04.2015

Wenn Wurzelkinder Bienen bürsten

„Etwas von den Wurzelkindern“ erzählt Sybille von Olfers Bilderbuch

Tief unter der Erde wohnt „Mutter Erde“ mit ihren „Wurzelkindern“ und vielen kleinen und großen Insekten.

 

Im Winter schlafen alle tief und fest, doch wenn die kalte Jahreszeit zu Ende gehen soll, dann weckt „Mutter Erde“ die kleine Bewohnerinnen und Bewohner – ist doch, damit es wirklich Frühling werden kann, eine Menge zu tun und alle sollen zusammen helfen:

 

Die Bienen müssen gebürstet und die Marienkäfer mit roter und schwarzer Farbe frisch bemalt werden. Und natürlich braucht jedes der Wurzelkinder ein Kleidchen, damit aus ihm eine bunte Blume oder ein grüner Grashalm werden kann.

 

Emsig beginnen alle zu arbeiten. Als alles fertig ist, klettern sie gemeinsam mit den Insekten an die Oberfläche, und hauchen mit diesem „Auszug“ der Natur neues Leben ein.

 

Nur „Mutter Erde“ bleibt zurück, hütet das Haus und wartet darauf, dass die Kinder im kommenden Herbst wieder in ihren Schoß zurückkehren.

 

Sibylle von Olfers war Lehrerin und Ordensfrau und war dabei auch als Kinderbuchautorin und -illustratorin erfolgreich.

 

1906 erschien ihr bekanntestes Werk „Etwas von den Wurzelkindern“ in dem sie nicht nur den Kreislauf der Jahreszeiten thematisiert, sondern auch Erfahrungen wie von zu Hause weggehen, wieder nach Hause kommen oder Geborgenheit erleben; Erfahrungen also, die auch (kleiner) Kinder gut kennen.

 

Sybille von Olfers erzählt ihre Geschichte in detailreichen, bunten Bildern und wunderschönen, kurzen Reimen, was auch schon bei jüngeren Kindern gut ankommt.