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07.05.2015

Umwelterklärung im Bildungshaus Schloss Großrußbach präsentiert

Für Christen ist der Blick auf die Schöpfung und ein sorgsamer Umgang mit Ressourcen immer wichtig.

"Es ist uns ein großes Anliegen erfolgreich, professionell und ökologisch zu handeln und die neue Umwelterklärung zeigt, dass uns das sehr gut gelingt", freut sich Direktor des Bildungshaus Schloss Großrußbach Franz Knittelfelder, anlässlich der Vorstellung der neuen Umwelterklärung in Beisein der beiden Geschäftsführer der Erwachsenenbildung der Erzdiözese Wien Hubert Petrasch und Erwin Boff.

 

Warum uns Christen der Blick auf die Schöpfung und ein sorgsamer Umgang mit den Ressourcen immer wichtig sein soll und muss, unterstreichen die weiteren Stellungnahmen: "Es ist eine Frage der Glaubwürdigkeit, wie wir als Christen mit der uns anvertrauten Erde umgehen", ist Markus Gerhartinger überzeugt, der im Bildungshaus für das Umweltmanagementsystem zuständig ist. Papst Franziskus hat es 2013 so ausgedrückt: "Achten wir auf die Schöpfung, seien wir nicht Werkzeuge der Zerstörung."

 

Umgang mit Ressourcen

Der Leiter des erzbischöflichen Bauamtes Architekt Harald Gnilsen unterstreicht diesen Aspekt: "Der Umgang mit den natürlichen Ressourcen erfordert eine hohe Verantwortung und diese soll nicht nur gelehrt, sondern auch praktiziert werden."

 

Natürlich freut sich Weihbischof Stephan Turnovszky über den kirchlichen Vorzeigebetrieb in "seinem" Vikariat und meint dazu: "Möge der Schwerpunkt der Nachhaltigkeit im Haus die Glaubwürdigkeit unserer christlichen Botschaft verstärken und das Bildungshaus für unsere und die kommenden Generationen ein leuchtendes Beispiel gelebter Nachhaltigkeit darstellen."

 

Ein großer Dank gebührt auch dem Verein der Freunde und Förderer des Bildungshauses mit ihrer Obfrau Cäcilia Kaltenböck. "Der Verein trägt den Weg der Nachhaltigkeit und der Zertifizierung mit und hat uns auf dem Weg auch finanziell unterstützt", so Direktor Franz Knittelfelder abschließend.

 

Umweltmanagementsystem EMA S

Das Umweltmanagementsystem EMA S (ECO Management and Audit Sheme) wird in Österreich derzeit von rund 250 Betriebe unterschiedlichster Größe und Ausrichtung gelebt und ist Ausdruck einer großen Sensibilität für unsere Umwelt, denn es ist ein freiwilliges Instrument. Im Bildungshaus gehören dem Umweltteam Mitarbeiter/innen aus allen Bereichen an (Bücherei, Service, Rezeption, Küche, Reinigung, Haustechnik und Pädagogik) an und dieses Engagement wird durch die Leitung unterstützt. "Ziel ist, dass wir uns laufend verbessern und sensibel für ökologische Aspekte bei Neuanschaffungen sind", erklärt Markus Gerhartinger.

 

Die Kennzahlen des Hauses und das Umweltprogramm werden von einem externen Gutachter auf seine Plausibilität geprüft und erst nach der finalen Prüfung durch das Umweltbundesamt wird das EMAS Zertifikat durch das Lebensministerium verlängert.