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12.05.2015

MIVA-Aktion versorgt Katechisten mit Fahrrädern

2014 konnten mehr als 1.700 Fahrräder für kirchliche Mitarbeiter in Afrika und Asien finanziert werden.

Das kirchliche Hilfswerk MIVA bittet im Mai 2015 um Spenden für Fahrräder für Katechisten in Entwicklungsländern. Katechisten sind Laienmitarbeiter der katholischen Kirche, die in den Diözesen in Afrika oder Lateinamerika unverzichtbare Arbeit leisten.

 

Katechisten in der Nähe der Gläubigen

Während Priester oder Bischöfe die Dörfer aufgrund der großen Entfernungen nur in unregelmäßigen Abständen besuchen können, leben die Katechisten zumeist selbst auf dem Land und halten dort das kirchliche Leben aufrecht. Sie organisieren den Religionsunterricht, halten Wortgottesdienste, besuchen alte und kranke Menschen oder begleiten Trauernde nach Todesfällen.

 

In vielen Fällen geht die Arbeit der Katechisten dabei über kirchlich-pastorale Aufgaben hinaus. Katechisten engagieren sich auch in der Sozialarbeit und leisten wichtige Beiträge zur Entwicklung, etwa wenn sie neue Anbaumethoden ins Dorf bringen. Im Jahr 2014 konnte die MIVA insgesamt 1.714 Fahrräder finanzieren.

 

Das Schwerpunktland der MIVA-FahrradAktion 2015 ist heuer Uganda.Ein robustes Fahrrad kostet in Afrika umgerechnet rund 100 Euro und ist für Katechisten in allen ihren Aufgaben eine wertvolle Hilfe.

 

Die MIVA (Missions-Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft) ist ein Hilfswerk der katholischen Kirche. Die MIVA Austria kooperiert jedes Jahr mit Projektpartnern in rund 60 Ländern. Bei ihren Projekten handelt es sich ausschließlich um die Finanzierung von Fahrzeugen für Pastoral- und Entwicklungszusammenarbeit sowie für medizinische Versorgung in den ärmsten Ländern der Welt. Insgesamt konnte das Hilfswerk im Vorjahr rund 5,25 Millionen Euro Spendeneinnahmen verzeichnen. Damit wurden neben den 1.714 Fahrrädern auch 259 Autos, 86 Motorräder, aber auch zahlreiche Rollstühle, Traktoren, Boote und Reittiere finanziert.