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13.05.2015

Pfingstsonntag: "Feuer und Flamme" live im Fernsehen

Pfingsten und der 200. Geburtstag von Johannes Bosco. Zwei Gründe für ein großes Fest in Wien Neuerdberg.

"Feuer und Flamme", so lautet das Motto zum großen Pfingstgottesdienst am Sonntag, 24. Mai 2015 um 9.30 Uhr in der Pfarre Neuerdberg (Hagenmüllergasse 33, 1030 Wien).

 

Hauptzelebrant ist der Linzer Diözesanbischof Ludwig Schwarz SDB, der selbst Salesianer Don Boscos ist. Die Don Bosco Familie lädt herzlich ein, im Jubiläumsjahr des 200. Geburtstags von Ordensgründer Don Bosco Pfingsten in einer Salesianerkirche zu feiern.

 

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren vom Chorworkshop, über die genaue Ablaufplanung, die Einschulung für den Telefondienst nach der Messe bis hin zur Organisation der Agape. Erwartet werden mehrere hundert Gläubige aus ganz Österreich. Die Don Bosco Familie freut sich, dass die Messe zum Pfingstfest aus der Don Bosco Kirche live auf ORF2 übertragen wird und dankt dem ORF und seinem engagierten Team für die gute Zusammenarbeit.

 

Maria-Hilf-Fest

Eine Besonderheit ist in diesem Jahr, dass das Pfingstfest auf denselben Tag fällt, wie das von der Don Bosco Familie gefeierte "Maria-Hilf-Fest". Um auf die Fürsprache Mariens besondere Hilfe zu erbitten, verfasste Don Bosco den "Maria-Hilf-Segen", der 1878 von Papst Leo XIII. approbiert worden ist. In den Häusern und den Niederlassungen der Salesianer und Don Bosco Schwestern wird er noch heute weltweit an jedem 24. des Monats gespendet.

 

Priester, Jugendapostel und Streetworker Gottes

Der Spruch "Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen!" geht auf Johannes Bosco zurück. Für den Priester, Erzieher und Sozialpionier war dieser Satz weit mehr als ein netter Spruch: In ihm spiegelt sich die Grundhaltung seines Lebens und seiner erzieherischen und pastoralen Tätigkeit.

 

Don Bosco war Jugendapostel, Pädagoge, Zauberkünstler, Schriftsteller, Sozialarbeiter und Ordensgründer. Der begeisterte Priester gilt als unverbesserlicher Optimist. In der italienischen Industriemetropole Turin begegnet er arbeitslosen und sozial entwurzelten Jugendlichen. Er holt sie von der Straße. Für die Erziehung von Kindern und Jugendlichen betrachtet er vier Elemente als wesentlich: Geborgenheit, Freizeit, Bildung und Glaube. Don Bosco ist dabei überzeugt davon, dass in jedem jungen Menschen ein guter Kern steckt.

Am 31. Jänner 1888 stirbt Johannes Bosco. Er wird am 1. April 1934 heiliggesprochen und weltweit als Schutzpatron der Jugend verehrt.