Für die Kirche haben die Tage von Christi Himmelfahrt bis Pfingsten eine besondere Bedeutung: Wir bereiten uns auf die Herabkunft des Heiligen Geistes vor.
Die Kirche schließt sich dabei dem Gebet der Jünger an, die nach der Himmelfahrt ihres Herrn „einmütig im Gebet verharrten, zusammen mit den Frauen und mit Maria, der Mutter Jesu, und mit seinen Brüdern“ (Apg 1,14) und sich so auf das Kommen des Heiligen Geistes am Pfingsttag vorbereiteten.
Daraus entwickelte sich in der Kirche die Tradition des neuntägigen Gebetes (Novene), in der um das Kommen des Heiligen Geistes gebetet wird.
Für das persönliche wie gemeinschaftliche Gebet in diesen Tagen bietet das Gotteslob viele Anregungen: Unter GL 7,1-5 finden sich Gebete um den Heiligen Geist; GL 341-351 und GL 840-847 enthält alle Lieder, in denen das Kommen des Heiligen Geistes besungen wird.
Und im Andachtsteil finden sich mehrere Abschnitte, die sich für eine Pfingstnovene gut eignen (z. B. GL 675,5 und 677,9).
Öffnen wir in diesen Tagen unser Herz für den Geist Gottes und beten wir füreinander und miteinander: „Komm Heil’ger Geist, mit deiner Kraft, die uns verbindet und Leben schafft.“ (GL 840)