Bereits 184 Schulen, Pädagogische Hoschschulen und andere Bildungsinstitutionen im In- und Ausland umfasst die ökologisch-spirituelle Initiative "Pilgrim". Diese Erfolgsbilanz zog Pilgrim-Direktor Johann Hisch am Dienstag, 2. Juni 2015 im Rahmen der diesjährigen Zertifizierungsfeier in Wien.
Eine Reihe von Schulen aus Österreich, der Slowakei und Ungarn wurden im vergangenen Schuljahr neu aufgenommen und bekamen ihre Zertifikate überreicht, jene mit besonderen Projekten wurden geehrt.
Es sei wichtig, den Schulen und Institutionen für die geleistete und in den kommenden Jahren noch zu erbringende Arbeit Dankeschön zu sagen, so Hisch. Er zeigte sich erfreut über das stetige Wachsen der Initiative. "Dass dort, wo nur mit einer Klasse begonnen wurde, nun die ganze Schule mitmacht, das ist eine Bewegung. Das ist Schulentwicklung pur", so Hisch wörtlich. "Pilgrim" habe außerdem Partner gefunden, die die Bildung "in anderen Bereichen weitertragen, wie zum Beispiel Pädagogische Hochschulen und Bildungsinstitutionen wie die Theologischen Kurse und das Afro-Asiatische Institut." Dort gehe die Bildung für den tertiären Sektor weiter, sagte der Leiter der Initiative.
Den Festvortrag hielt die ORF-Meteorologin Christa Kummer. Sie zeigte sich beeindruckt, dass sich so viele junge Menschen den Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit widmen. Sie habe sich vor mehr als drei Jahrzehnten dazu entschlossen, ein naturwissenschaftliches und ein theologisches Studium zu absolvieren und sei deshalb "ein Exot" gewesen, berichtete die Moderatorin. "Ich habe dann immer ein wenig ironisch gesagt: 'Wenn die Naturwissenschaft mit ihrer Weisheit am Ende ist, dann beginnt einfach die Theologie."
In Pilgrim-Schulen wird in verschiedenen Aktionen das Ziel umgesetzt, Bewusstsein für Umweltschutz und Nachhaltigkeit in Verbindung mit Spiritualität zu fördern. Neben Österreich gibt es Pilgrim-Schulen inzwischen auch in Polen, England, den Niederlanden, der Slowakei und Ungarn sowie eine Universität in Taiwan.