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23.06.2015
Intensive Diskussion mit Papst im Vorfeld

Kardinal Schönborn: Arbeitsweise wurde "deutlich verbessert"

„Instrumentum laboris zur Familiensynode spiegelt Diskussion in Weltkirche wider“.

Das Arbeitsdokument für die Familiensynode und die geänderten Abläufe der Bischofsversammlung bieten gute Voraussetzungen dafür, dass es damit zu einem "gemeinsamen Weg mit guten Ergebnissen" kommen kann. Das erklärte Kardinal Christoph Schönborn mit Blick auf das Instrumentum laboris für die Familiensynode, das am Dienstag, 23. Juni 2015, im Vatikan präsentiert wurde.

 

Intensive Diskussion mit Papst im Vorfeld

Papst Franziskus habe mit den Mitgliedern des Synodenrates, zu denen auch der Wiener Erzbischof gehört, das Dokument im Vorfeld "intensiv diskutiert". Die Eingaben aus der ganzen Welt "haben den Text angereichert, erweitert und vertieft". Das vorliegende Dokument "spiegelt sehr ehrlich und deutlich die Diskussion in der Weltkirche wider", so Schönborn.

 

"Deutlich verbessert" sieht Kardinal Schönborn die geänderte Arbeitsweise der Familiensynode. Diese sei im Gegensatz zu früher "straffer und noch mehr gesprächsorientiert". Positiv sei die geplante dreigeteilte Behandlung des Familienthemas und die Aufwertung der Gespräche in den Sprachgruppen ("Circuli minores"). Damit werde es bei der Ordentlichen Versammlung der Bischofssynode "viel mehr Möglichkeiten zum vertiefenden Gespräch und zur Diskussion geben", zeigte sich Schönborn erfreut.

 

Neben dem Feldkirchen Bischof Benno Elbs, der die Österreichische Bischofskonferenz bei der Synode repräsentiert, wird auch Kardinal Schönborn als Mitglied des Synodenrates daran teilnehmen. Die offizielle Ernennung dafür durch Papst Franziskus steht jedoch noch aus.