Vor den Ferien lädt das Süd-Vikariat jährlich zum „Rollenden-Vikariatsrat“ ein. Bischofsvikar, Dechanten und Vikariatsräte fahren unter einer bestimmten Themenstellung in Regionen des Vikariats.
Am „Weltflüchtlingstag“ (20. Juni) wurden heuer Orte besucht, die sich um Flüchtlinge angenommen haben und das „Le+O“-Projekt in Mödling.
Alle Projekte konfrontierten die Mitfahrenden mit der großen Herausforderung, „wie bereit wir sind, Brücken statt Zäune zu bauen“, wie Bischofsvikar Rupert Stadler feststellte.
Der erste Halt war in der Pfarre Traiskirchen, wo Provisor P. Jochen Häusler darauf hinwies, dass die Pfarre Traiskirchen eine syrische Flüchtlingsfamilie in den Pfarrhof aufgenommen hat. „Wir konnten erfahren, wie diese gute Tat viele in das Projekt eingebunden hat, welche Hürden (Visabeschaffung, Wohnraumadaptierung, Vorbereitungszeit, Finanzierung des Projektes...) genommen werden mussten und auch glücklicherweise geschafft wurden“, berichtet Elisabeth Fürst (Süd-Vikariat).
Weiter ging die Fahrt nach St. Gabriel, wo 140 Jugendliche und Erwachsene, die als Flüchtlinge nach Österreich gekommen sind, einen Wohn- und Lebensort bei den Steyler Missionaren gefunden haben. St. Gabriel liegt in der Pfarre Maria Enzersdorf-Zum Heiligen Geist im Dekanat Mödling.
Weiter führte die Fahrt nach Mödling-St. Othmar (seit 22. 5. 2015 ist der Seelsorgeraum „Stadt Mödling“ mit den Pfarren St. Othmar und Herz Jesu errichtet). Einem gemeinsamen Gebet in der Spitalskirche folgte ein Vortrag von Christoph Gudenus, Caritasverantwortlicher, und ein Erfahrungsaustausch über das „Le+O“-Projekt („Lebensmittel und Orientierung“) der Caritas.