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09.07.2015
Maturaprojekt in Wiener Neustadt einmal anders.

"Mode" für den Dom

Schülerinnen fertigten Messgewänder für den Steffl.

Es war eine Herausforderung, sich mit all den Vorlagen, die es bei der Gestaltung eines Messgewandes gibt, auseinanderzusetzen und es war interessant, mehr über die christliche Symbolik und ihre Bedeutung zu erfahren“, erzählt Anna Beiglböck von der „Höheren Lehranstalt für Mode“ in Wiener Neustadt. Sie, Katharina Braun und Estelle Romano hatten im Rahmen ihres Maturaprojektes zwei Kaseln und drei Stolen für ihren „Projektpartner“ Dompfarrer Toni Faber gefertigt. Faber hat auch die Planung und Fertigung ein Jahr lang mit gutem Rat begleitet.

 

Fadengraphiken des Stephansdom spiegeln sich wieder

„Bei den Recherchen für meine schriftliche Ausarbeitung der Matura-Arbeit entwickelte sich ein weitaus größeres Interesse für das Themengebiet, als ich im Vorhinein erwartet hätte“, sagt Estelle Romano: „Ein besonderer Höhepunkt in diesem Projekt war für mich die Anwendung neuer Techniken beim Fertigen der Modelle.“ „Beim Entwerfen der Modelle wurde darauf geachtet, dass sich die Fadengraphiken vom  Stephansdom, die im Lauf der Fastenzeit zu sehen waren, widerspiegeln“, sagt Katharina Braun: „Um die gewünschten Farben des Entwurfes zu erzielen, wurde ein natürlicher Färbeprozess gewählt, der auch der Umwelt zugutekommt.

 

Der Hintergrund des Projekts, so Religionslehrer Stefan Haider: „In einer Modeschule liegt es nahe, sich den Themen 'Religion und Glaube' auch einmal über die Kleidung zu nähern."