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Benedikt Reinhold Felsinger OPraem
cc flickr esparanta palma / Der Sonntag
30.07.2015

„Die Richtung war für mich klar“

Reinhold Felsingers Lebensweg ist auf das Priestertum und Stift Geras ausgerichtet.

Reinhold Felsinger ist der jüngste von vier Buben. Aufgewachsen in Drosendorf erfährt er von seinen Eltern und in der Pfarre, die von Prämonstratensern betreut wird, religiöse Prägung: „Zu Hause ist öfter der Rosenkranz gebetet worden, Sonntagsgottesdienst war Fixpunkt.“

 

Er beginnt nach der Erstkommunion mit dem Ministrieren. Auch der Religionsunterricht formt ihn: „Ich hatte eine liebe Religionslehrerin und immer wenn sie von Jesus gesprochen hat, dann haben meine Augen so gestrahlt, hat sie mir später erzählt“.

 

Mit zehn Jahren kommt Reinhold ins erzbischöfliche Gymnasium nach Hollabrunn. Was den Glauben und die Kirche anlangt, sagt er: „Das ist bei mir alles geradlinig verlaufen, es ist für mich getragen sein und werden durch all die Jahre.“

 

Auch in Bezug auf seine Berufung, denn seit dem 14. Lebensjahr ist seine Ausrichtung auf das Priestertum gegeben: „Die Richtung war für mich klar.“

 

Als Reinhold 18 Jahre alt ist, stirbt sein Vater. Es hat Einfluss auf die schulischen Leistungen, er wiederholt. Danach versterben seine Großeltern mütterlicherseits.

 

Bei der Zehrung sitzt er jeweils neben dem Pfarrer, der ihm in der Folge immer eine klösterliche Einrichtung der Prämonstratenser zeigt: „Bei meinem Großvater war es das Stift Geras, beim Tod der Großmutter Kloster Pernegg.

 

Nach der Matura tritt Reinhold Felsinger auch in Geras ein.

 

Er erhält den Namen Benedikt: „Es war über die Jahrhunderte üblich, die Namen der Ordensgründer mit dem Nachbarstift Altenburg auszutauschen.

 

Wir haben einen Benedikt gebraucht und da war gerade ich an der Reihe“, schildert der Prämonstratenser.